100 Jahre Erfahrung in der Tourismusbranche
Die Geschichte des Bayerischen Pilgerbüros
Tradition seit 1925: Das Bayerische Pilgerbüro – christlich reisen mit Geschichte. Das Bayerische Pilgerbüro wurde bereits im Jahr 1925 als offizieller Reiseveranstalter der bayerischen katholischen Diözesen gegründet und zählt heute zu den traditionsreichsten christlichen Reiseunternehmen in Deutschland. Seit seiner Gründung organisiert das Pilgerbüro spirituelle Pilgerreisen zu bedeutenden Zielen weltweit. 1978 wurde das Angebot um kulturelle Studienreisen erweitert. 1994 kamen zudem Wanderreisen und Jakobsweg-Reisen hinzu – mit der Gründung der Tochtergesellschaft Bayerisches Pilgerbüro Studienreisen GmbH. Seinen Ursprung hat das Bayerische Pilgerbüro im „Bayerischen Pilgerkomitee“, das Monsignore Johannes Neuhäusler, später Weihbischof in München, anlässlich des Heiligen Jahres 1925 in Rom ins Leben rief. Hier ein Überblick über den Zeitstrahl:
1925
Gründung als Bayerisches Landeskomitee für Pilgerfahrten in Fortführung an die bereits um die Jahrhundertwende bestehenden traditionellen Pilgerorganisationen wie z.B. der Bayerische Pilgerverein vom Heiligen Land oder das Bayerische Rom-Komitee.
1928 Durch die Freisinger Bischofskonferenz wird die Einrichtung als offizielles Organ der Bayerischen Diözesen bestätigt.
1944 Zerstörung des Geschäftssitzes in der Münchner Pfandhausstraße bei einem Bombenangriff.
1948 Neubeginn nach den Kriegsereignissen.
1949 Erste Auslandswallfahrt in die Schweiz nach Einsiedeln und Sachseln sowie zur Pax-Christi Versöhnungswallfahrt nach Lourdes.
1954 Das ehemalige Landeskomitee für Pilgerfahrten trägt nun offiziell den Namen „Bayerisches Pilgerbüro e. V.“
1955 Die Pilgerfahrt ins Heilige Land wird zum festen Bestandteil im Programm des Bayerischen Pilgerbüros.
1968 Erster Geschäftsführer des Bayerischen Pilgerbüros wird Herr Georg Black.
1970 Gründung der „Pilgerflugkette“ im Charterverkehr nach Lourdes.
1973 Der Gründer und Präsident des Pilgerbüros Johannes Neuhäusler stirbt. Sein Nachfolger wird der Münchener Weihbischof Franz Xaver Schwarzenböck.
1975 Das Bayerische Pilgerbüro organisiert 25 Sonderzüge und 25 Fluggruppen zum Heiligen Jahr nach Rom.ung der „Pilgerflugkette“ im Charterverkehr nach Lourdes.
1978 Erweiterung des Programms um Studienreisen durch Gründung der Bayerisches Pilgerbüro Studienreisen GmbH
1992 Das Bayerische Pilgerbüro eröffnet in der Dachauer Straße in München ein eigenes Reisebüro.
1994 Erweiterung des Programms um Wanderreisen auf dem Jakobusweg.
2001 Der Münchner Weihbischof Engelbert Siebler wird Präsident des Bayerischen Pilgerbüros.
2010 Tausende Ministrantinnen und Ministranten reisen mit dem Bayerischen Pilgerbüro im August zur Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom.
2011 Papst Benedikt XVI. besucht Deutschland: Über 1.700 Pilger fahren mit zwei Sonderzügen und neun Bussen des Bayerischen Pilgerbüros nach Berlin, um die Papstmesse im Olympiastadion mitzufeiern.
2012 Ehrenabend zum 85. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. in Castel Gandolfo: Rund 1.000 Pilger, darunter Gebirgsschützen und Trachtler aus der Erzdiözese München und Freising, kommen mit dem Sonderzug des Bayerischen Pilgerbüros nach Rom.
Weihbischof Wolfgang Bischof, Erzdiözese München und Freising, tritt zum 1. Dezember 2012 die Nachfolge von Weihbischof em. Engelbert Siebler als Präsident des Bayerischen Pilgerbüros an.
2013 Zum Abschied von Papst Benedikt XVI. reisen knapp 400 Pilger mit dem Bayerischen Pilgerbüro zur letzten Generalaudienz nach Rom.
2014 Erneut machen sich Tausende Ministrantinnen und Ministranten mit dem Bayerischen Pilgerbüro zur Internationalen Ministrantenwallfahrt auf nach Rom.
2015 Das Bayerische Pilgerbüro feiert sein 90-jähriges Firmenjubiläum und erhält in diesem Jahr die TourCert-Zertifizierung für „Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung im Tourismus".
2016 Papst Franziskus ruft ein außerordentliches Heiliges Jahr in Rom aus. Mehr als 6.000 Pilger besuchen mit dem Bayerischen Pilgerbüro die Ewige Stadt.
2018 Im August findet mit ca. 65.000 Ministranten die Internationale Ministrantenwallfahrt statt nach Rom statt. Das Bayerische Pilgerbüro organisiert die Reise für Tausende „Minis“ aus dem deutschen Raum.
Der Reliquienschrein der Heiligen Bernadette kommt nach München und das Bayerische Pilgerbüro organisiert u.a. eine große Eröffnungsfeier in der Stadtpfarrkirche St. Peter mit anschließender Lichterprozession in die Asamkirche.
2020 Im ersten Jahr der Corona-Pandemie werden ab März nach und nach Ländergrenzen geschlossen. Reisen ist nicht mehr möglich.
2021 Papst Franziskus ruft ein Heiliges Jahr in Santiago de Compostela aus, das auf Grund der Pandemie bis Ende 2022 verlängert wird. Durch besondere Pilgerfahren nach Santiago de Compostela trägt das Bayerische Pilgerbüro diesem besonderen Anlass Rechnung.
2023 Anlässlich des Todes von Papst em. Benedikt XVI. organisiert das Bayerische Pilgerbüro mehrere Busreisen nach Rom. Die Pilgergruppen haben die Möglichkeit, sich vom aufgebahrten Papst em. Benedikt XVI. im Petersdom zu verabschieden sowie am Requiem (Totenmesse) auf dem Petersplatz teilzunehmen.
Umwandlung des Bayerisches Pilgerbüro e. V. in eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH). Damit endet die Präsidentschaft von Weihbischof Wolfgang Bischof.
2024 Das bp-Team gedenkt seines ehemaligen Direktors Georg Black, der in seinem 100. Lebensjahr im Juni 2024 verstorben ist.
Unter dem Motto „Mit Dir“ nehmen Ende Juli / Anfang August rund 70.000 Ministrantinnen und Ministranten an der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom teil. Das Bayerische Pilgerbüro ist mit zahlreichen „Minis“ mit dabei.
Am 24. Dezember wird das Heilige Jahr in Rom eröffnet.
2025 Das Bayerische Pilgerbüro feiert sein 100-jähriges Firmenjubiläum.