Blick über das Altmühltal, Naturpark Altmühltal, Deutschland, © www.naturpark-altmuehltal.de

Der Fränkische Jakobsweg

 

Unser Reise-Tipp: Der „Fränkische Camino“:

Alle Wege führen nach Santiago de Compostela. Warum beginnen wir den Jakobsweg also nicht einmal ganz unkonventionell in Mittelfranken? Denn direkt „vor unserer Haustüre“, zwischen Nürnberg und Eichstätt, bietet sich eine ganz besonders schöne Strecke auf dem bekanntesten aller Pilgerwege. Der „Fränkische Camino“ führt entlang des legendären Verbindungskanals zwischen Donau und Main, durch die mittelalterliche Burgstadt Hilpoltstein, vorbei an zahlreichen Kirchen und schmucken Fachwerkhäusern. Er schlängelt sich durch die fränkische Seenlandschaft und das romantische Vorjura, das mit der weiten Ebene der gemächlich fließenden Altmühl und den hübschen Felsen, fast südländisch anmuten.

Unser Filmtipp:

Sie können Ihre Reise auf dem „Fränkischen Camino“ kaum noch erwarten? Einen kleinen Vorgeschmack gibt die Dokumentation in der BR Mediathek mit Thomas Grasberger, der die Etappe von Nürnberg nach Eichstätt auf eigene Faust entdeckt: hier gehts zu unserem Filmtipp.

Auf dem Fränkischen Jakobsweg, Naturpark Altmühltal, Deutschland, © www.naturpark-altmuehltal.de/Dietmar Denger
Fränkischer Jakobsweg, Bayern Deutschland

© www.naturpark-altmuehltal.de/Dietmar Denger

Blick über das Altmühltal, Naturpark Altmühltal, Deutschland, © www.naturpark-altmuehltal.de
Naturpark Altmühltal, Wanderer, Deutschland

© www.naturpark-altmuehltal.de

Wanderer auf dem Fränkischen Jakobsweg bei Altdorf, Deutschland, © www.naturpark-altmuehltal.de/Dietmar Denger
Wanderer auf dem Fränkischen Jakobsweg, Bayern, Deutschland

© www.naturpark-altmuehltal.de/Dietmar Denger

Blick auf Eichstätt, © © Diözese Eichstätt
Diözese Eichstätt

© © Diözese Eichstätt

Wegweiser auf dem Fränkischen Jakobsweg, Deutschland, © Bayerisches Pilgerbüro/Elisabeth Graf
Wegweiser, Fränkischer Jakobsweg, Bayern Deutschland

© Bayerisches Pilgerbüro/Elisabeth Graf

Innenstadt von Eichstätt, © Bayerisches Pilgerbüro
Deutschland, Eichstätt, Innenstadt

© Bayerisches Pilgerbüro

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Kulinarik – tief verwurzelt in der fränkischen Kultur

Im Fränkischen wird gut und gerne gegessen - aufgetischt wird reichlich und vor allem deftig: Schäufele, Kartoffelknödel und Pfefferbeißer. Aber am weltweit bekanntesten sind sicher die kleinen Nürnberger Rostbratwürstchen. Was braucht man mehr, wenn man erschöpft und glücklich von einem Tag auf Pilgerschaft in der Herberge ankommt?

Und was wäre Fasching oder Karneval ohne den Krapfen, auch dieser hat in Franken eine lange Tradition.

 

Nürnberger Bratwürste

Das bekannteste Merkmal der Nürnberger Bratwürste ist sicher die Größe. Sie ist sicher die kleinste Bratwurst der Welt. Warum ist das aber so? Es ranken sich viele Legenden rund um die Nürnberger Bratwurst und es gibt viele Erklärungsversuche, warum die Nürnberger Rostbratwürste bis heute so klein sind. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Faschingskrapfen

Die Krapfen werden in Franken traditionell insbesondere zu Fasching gegessen und sind normalerweise mit Hagebuttenmarmelade gefüllt. Wenn wir in diesem Jahr schon nicht Fasching oder Karneval feiern können, Zeit für einen Krapfen gibt es immer! Und wer sich den Krapfen beim „Bäcker ums Eck“ nicht kaufen möchte, kann diesen auch leicht selber backen: Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Weitere leckere Rezepte aus Franken finden Sie hier:

Stimmen Sie sich schon jetzt auf Ihren Urlaub ein und holen Sie sich Franken direkt in Ihre Küche: Weitere Informationen finden Sie hier.

Nürnberger Würstchen, © pixabay
Deutschland, Nürnberger Würstchen

© pixabay

Faschingskrapfen, © pixabay
Faschingskrapfen

© pixabay

Fränkischer Sauerbraten, © pixabay
Fränkischer Sauerbraten

© pixabay

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Weiter Infos rund um die Reise:

 

Das Juramuseum in Eichstätt

Was wäre das Altmühltal ohne seine Fossilien und Steinbrüche? Das im letzten Jahr wieder neu eröffnete Jura-Museum auf der Willibaldsburg in Eichstätt, ermöglicht eine Zeitreise rund 150 Millionen Jahre in die Vergangenheit, in eine tropische Insel-, Riff- und Lagunenlandschaft, die von Fischsauriern und Krokodilen, Korallenfischen und Krebsen, und in der Luft darüber von Insekten und Flugsauriern bevölkert war.

Hier geht's einem virtueller Rundgang.
Hier finde weitere Informationen zum Museum.

 

Ein Wunder? Ein Wunder!

Am 25.2. ist Namenstag von Walburga, der Bistumspatronin in Eichstätt. In der Abtei St. Walburga liegen ihre Reliquien, zu dem in der Regel zum Namenstag der Heiligen Walburga viele Gläubige an ihr Grab pilgern. Das Kloster ist weit über die Grenzen Bayerns bekannt Aber was hat es mit dem Wunder auf sich? Der Sarg, in dem die Gebeine der hl. Walburga liegen, ist aus weißgrauem Kalkstein, ein typischer Stein aus der Region. Aus dem Grab der Heiligen Walburga tropft bis heute reines Wasser, auch wegen seiner Konsistenz Walpurgisöl genannt. Diesem Walpurgisöl wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Heute sammeln die Schwestern dieses wundervolle Walpurgisöl in kleinen Fläschchen und verteilen es unter den Pilgern.

Hier geht es zu einem Video.