freie Terminwahl im Zeitraum vom:
Tag 1 Anreise
Individuelle Anreise nach Santiago de Compostela. Je nach Ankunftszeit haben Sie die Gelegenheit, die Altstadt zu erkunden und dem Apostelgrab in der Kathedrale einen Besuch abzustatten (1 Nacht).
Viele Pilger zieht es nach der Ankunft in Santiago de Compostela weiter an einen besonderen Wallfahrtsort an der einmalig schönen Küste: Muxía mit seiner Wallfahrtskirche A Virxe da Barca. Weiter geht es dann nach Finisterre, das „Ende der Welt“ mit seinen mystischen Klippen, welches für viele Pilger das eigentliche Ende des Jakobsweges ist. Das Ankommen am Meer und das Rauschen des Wassers helfen der Seele, die Pilgerschaft zu beenden und nach dem geschäftigen Pilgertrubel in Santiago de Compostela noch einen passenden und sanften Abschluss der eigenen Pilgerschaft und des persönlichen Weges zu finden. Diese Etappe führt den Pilger zunächst bis nach Muxía, einem wichtigen Wallfahrtsort Galiciens. An der Stelle der Wallfahrtskirche A Virxe da Barca soll der Legende nach die Muttergottes dem niedergeschlagenen Jakobus auf einem Boot erschienen sein, um ihm für seine bisher erfolglose Mission Mut zuzusprechen. Schließlich geht es in Küstennähe weiter bis ans „Ende der Welt“. Schon seit über 600 Jahren verlängern die Pilger übrigens ihren Weg bis nach Finisterre, und am dortigen Leuchtturm ist dann das Ende des Weges erreicht. Vor Ihnen erstreckt sich nur noch das weite Meer!
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Individuelle Anreise nach Santiago de Compostela. Je nach Ankunftszeit haben Sie die Gelegenheit, die Altstadt zu erkunden und dem Apostelgrab in der Kathedrale einen Besuch abzustatten (1 Nacht).
Bei der Kathedrale an der Praza de Obradoiro beginnen Sie Ihre Wanderung. Sobald sie die Stadt verlassen haben, wandern Sie durch einen Eukalyptuswald bis zum Dorf Carballal und weiter nach Aguapesada mit ihrer mittelalterlichen Brücke. Später queren Sie auf einer malerischen Steinbrücke den Fluss Tambre und erreichen mit Ponte Maceira eine der schönsten kleinen Ortschaften auf der Strecke. Ein mittelalterlich anmutendes Städtchen mit einer alten Wassermühle. Ein Stück geht es dem Flusslauf entlang bis hinter Barca, vorbei am alten Herrengut Chancela bis nach Negreira, mit 2000 Einwohnern die größte Ortschaft, die der Pilger auf dem Weg Richtung Küste durchquert. Die Wanderung geht durch hügeliges Gelände, insgesamt sind ca. 430 Hm im Aufstieg und ca. 530 Hm im Abstieg zu bewältigen, führt jedoch durch schöne Eukalyptus- und Eichenwälder (ca. 20 km / ca. 5,5 Std. / ca. 340 Hm ↑, ca. 430 Hm ↓) (2 Nächte).
Sie verlassen Negreira durch das historische Stadttor und genießen Ihre Wanderung über hügelige Wald- und Eukalyptuslandschaften nach Vilaserío mit der Pfarrkirche San Pedro de Bugadillo und den charakteristischen Maisspeichern. Rücktransfer nach Negreira (ca. 13 km / ca. 3 Std. / ca. 310 Hm ↑, ca. 120 Hm ↓).
Transfer nach Vilaserío. Der Weg führt Sie heute durch hügeliges Hinterland bis zur Anhöhe des Monte Aro. Eine landschaftlich geprägte Region mit dünner Besiedlung. Über Ponte Olveiroa über den Fluss Río Xallas kommen Sie nach Olveiroa. Das barocke Kirchlein S. Martín bietet Gelegenheit, nach dem langen Tag innezuhalten (ca. 20 km / ca. 5 Std. / ca. 270 Hm ↑, ca. 350 Hm ↓) (1 Nacht).
Ab Olveiroa geht es über Feld- und Waldwege zum Dorf Logoso; die Vegetation erinnert zunehmend an Heidelandschaften. Weiter geht es nach Hospital, in dem sich früher ein Pilgerhospital befand, das heute nicht mehr existiert. Hier gabelt sich der Weg nach Finisterre und zum Wallfahrtsort Muxía. Sie folgen dem Weg in Richtung Muxía und passieren Dörfer wie Dumbría und Senande. Schließlich erreichen Sie mit A Grixa den heutigen Übernachtungsort (ca. 17 km / ca. 4,5 Std. / ca. 230 Hm ↑, ca. 370 Hm ↓) (1 Nacht).
Immer weiter bergab führt Sie der Weg in Richtung Küste. Sie passieren das ehemalige Benediktinerkloster San Xiao de Moraime und gelangen schließlich nach Muxía. Der Küstenort zählt mit seiner Wallfahrtskirche A Virxe da a Barca zu den wichtigsten Marienwallfahrtorten Galiciens (ca. 14 km / ca. 4 Std. / ca. 270 Hm ↑, ca. 370 Hm ↓) (1 Nacht).
Die heutige Etappe führt Sie über eine Anhöhe zunächst nach Morquintián. Anschließend geht es inländisch weiter über den Fluss Castro bis nach Lires (ca. 16 km / ca. 4,5 Std. / ca. 330 Hm ↑, ca. 310 Hm ↓) (1 Nacht).
Nach Ihrer Wanderung entlang der felsigen Costa da Morte erreichen Sie Ihr Ziel: Finisterre, das „Ende der Welt.“ Wenn Sie möchten, wandern Sie noch ca. 3 km bis zum Leuchtturm am mystischen Felsenkap und dem Kilometerstein 0. Der Sandstrand von Langosteira lädt ein, die Seele baumeln zu lassen und das Ambiente des beschaulichen Fischerdorfes zu genießen (ca. 19 km / ca. 5,5 Std. / ca. 340 Hm ↑, ca. 360 Hm ↓) (1 Nacht).
Individuelle Rückreise ab Finisterre.
Termine können individuell zwischen Anfang April und Mitte Oktober gewählt werden. Wir bitten Sie um Anmeldung bis spätestens 8 Wochen vor der geplanten Abreise.
Bitte beachten: Die An- und Abreise erfolgt in Eigenregie. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen einen passenden Flug.
Gesamtwanderstrecke: ca. 119 km
Kombinationsmöglichkeiten: Es besteht die Möglichkeit zur Kombination von Etappen. Preis auf Anfrage.
Reisedokumente: Personalausweis oder Reisepass
Einreise- und Gesundheitsbestimmungen: www.pilgerreisen.de/teilnahmevoraussetzungen
Diese Angaben beziehen sich auf die Erfordernisse für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ohne Berücksichtigung persönlicher Umstände. Bei anderen Staatsbürgerschaften bitten wir um Angabe bei Ihrer Buchung, damit wir Sie vor Vertragsschluss informieren können.
Mindestteilnehmerzahl: keine
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen: Grundsätzlich aus unserer Sicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Veranstalter: Bayerisches Pilgerbüro Studienreisen GmbH
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